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Psychoonkologie

Krankheit ist auch eine Einladung,
dem Leben eine neue Richtung zu geben!

Krankheiten entstehen oft infolge langwieriger zwischenmenschlicher Konflikte, lang anhaltender Überlastungen und Sorgen oder durch den Verlust einer Lebensperspektive. Viele Menschen werden allein dadurch krank, weil ihnen die Lebensfreude abhanden gekommen ist.

Gefühle beeinflussen die Gesundheit und die Genesung von einer Krankheit (insbesondere Krebs) auf maßgebliche Weise, Gefühle sind eine starke und bestimmende Kraft im Immunsystem. Überzeugungen beeinflussen Gefühle, darum beeinflussen sie auch die Gesundheit. Sie können Ihre Überzeugungen und Ihre Gefühle maßgeblich beeinflussen, folglich beeinflussen sie auch ganz entscheidend Ihre Gesundheit. Wie man seine Überzeugungen und seine Gefühle beeinflusst, ist erlernbar; es gibt dafür eine Menge von etablierten Methoden.

Prof. Dr. Dr. Walter Niesel und Dipl.-Psychologe Erhard Beitel haben an der Ruhr-Universität Bochum das Bochumer Gesundheitstraining ( BGT ) entwickelt, das auf den Überzeugungen des amerikanischen Ehepaares Simonton aufbaut. Das Gesundheitsprogramm hat das Ziel, durch geeignete Übungen die Selbstheilungskräfte zu aktivieren und damit die Immunabwehr zu stärken. Auch bietet es Anregungen, bisherige schwächende und krankmachende Denk- und Verhaltensweisen zu korrigieren und Schritte in eine neue Richtung zu wagen. Für die psychoonkologische Beratung werde ich es individuell anwenden und zusätzlich mit Energiearbeit wie Reiki bereichern.

Ausgehend davon, dass Krankheit eine Botschaft ist, hier ein Überblick über den anstehende Prozess (nach Simonton):

  • 1. Beschließen Sie, gesund zu werden.
  • 2. Beschließen Sie, Ihr wahres Ich zu entdecken.
  • 3. Entwickeln Sie Vertrauen zu sich selbst, Vertrauen zu anderen, Vertrauen zu Gott.
  • 4. Bitten Sie um Hilfe! Machen Sie sich frei, Hilfe von außen anzunehmen! Legen Sie Ihre vorgefassten Meinungen ab, von wo und von wem Sie Hilfe erhalten könnten. Beschränken Sie sich nicht auf die Informationen, die Ihnen zurzeit vorliegen. Bleiben Sie offen für neue Quellen.
  • 5. Machen Sie sich deutlicher bewusst, was Sie denken und fühlen, wenn es um Schuld, Vorwürfe und Scheitern geht. Die Verantwortung für die Gesundheit übernehmen heißt nicht, dass Sie an Ihrer Erkrankung schuld sind und sich das vorwerfen müssten.
  • 6. Übernehmen Sie mehr Verantwortung für Ihr Leben, Ihre Gesundheit & Ihr Glück.
  • 7. Geben Sie Ihren Emotionen Raum, und stehen sie zu Ihnen! Lernen Sie sie so auszudrücken, wie es für sie angemessen ist und die Einheit Ihrer Persönlichkeit wahrt.
  • 8. Nehmen Sie an Ihrem Heilungsprozess aktiv teil mit Lebendigkeit, mit positiver Erwartung und mit Enthusiasmus.
  • 9. Entwickeln sie Ihre Lebenseinstellung, immerzu liebevoll und lebhaft Neues zu erwarten.
  • 10.Halten Sie sich an große Gedanken! Denken Sie häufig an Dinge, die Sie geistig, gefühlsmäßig und spirituell aufbauen oder aufrichten, also: trösten.

Der original Artikel erschien im Mai 2008 in dem Magazin Ginkgo unter dem Titel "Psychoonkologie, Diagnose: Krebs-Und nichts ist mehr so wie es war..." Hier das Magazin.

Und nichts ist mehr so, wie es war... Die Diagnose Krebs ist für jeden Betroffenen und seine Angehörigen ein Schockerlebnis. „Ein Gefühl ausgeliefert zu sein,“ sagt Prof. Dr. Tschuschke, „für die Betroffenen bricht alles zusammen. “ Psychoonkologie ist die seelische Bewältigung der Krebserkrankung und berücksichtigt neben den somatischen auch die psychischen, sozialen, spirituellen und lebensgeschichtlichen Belange der Betroffenen. Wer eine bedrohliche Erkrankung hat, kann ohne Hoffnung nur schwer weiterleben. Das oberste Ziel der Psychoonkologie ist den Menschen Mut zu machen, die Hoffnung und den Glauben zu stärken, dass Heilung vielleicht möglich ist.

Wer der Hoffnung keinen Raum gibt, überlässt der Erkrankung das ganze Feld und gibt der Angst den ganzen Raum. Wenn der Patient, verängstigt durch die ärztliche Diagnose, nicht an eine Heilung glaubt, wird er depressiv und dadurch können sich Symptome noch verstärken. Angst und Verzweiflung verringern die Chance auf eine Spontanheilung; die Hoffnung auf Heilung fördert sie. Der Aspekt, dass ein Patient auch selbst etwas zu seiner Heilung beitragen kann, wird in den meisten Kliniken völlig vernachlässigt: Und das, obwohl man erkannt hat, wie sehr das Denken (positive Gedanken)und das Fühlen (Freude) das Immunsystem positiv beeinflussen. Heilung ist vielleicht genau der Moment, in dem es unserem Selbst gelingt, den Dirigentenstab wieder in die Hand zu nehmen. Man übernimmt für sich die Verantwortung und übergibt sie nicht dem Arzt, der sich der Reparatur des Körpers widmet, während der Geist den Alltag bewältigt, ohne sich selbst zu verändern. Jede Krankheit ist die Aufforderung unserem Leben eine neue Richtung zu geben. Der Arzt kann nur ein Assistent auf dem Heilungsweg sein. Wahre Heilung geht über die Beseitigung von Symptomen hinaus. Selbstheilungskräfte zu aktivieren bedeutet, alles zu beseitigen, was sie blockiert. Wenn wir unsere Gefühle verschließen, blockieren wir unsere Lebensenergie, die dann nicht frei durch den Körper fließen kann. Gesundheit ist mehr als das Nichtvorhandensein von Krankheit. Wirkliche Gesundheit ist das Vorhandensein von Lebendigkeit, Energie, Begeisterung, und Lebensfreude.

Ramona Heitmüller